Regelschmerzen lindern: Medikamente

Regelschmerzen nennt man in der Fachsprache auch Dysmenhorrhoe. Du kennst diese krampfartigen Schmerzen die du einmal im Monat hast, wenn du deine Regel bekommst. Sie sind meistens 1-2 Tage vorhanden und verschwinden dann wieder. Die Ursachen liegen meist in seelischer Natur oder an dem Hormonungleichgewicht, welches während dieser Tage im Körper herrscht. Die krampfartigen Schmerzen kommen durch das Zusammenziehen der Gebärmutterschleimhaut die sich ablöst. Diese Art der Schmerzen nennt man prämenstrualles Syndrom. Weitere Begleitsymptomen während der Blutung können Rücken- und/oder Kopfschmerzen, allgemeines Unwohlsein, Durchfall, Übelkeit oder Erbrechen sein.

Regelschmerzen lindern

Regelschmerzen lindern: Medikamente

Regelschmerzen lindern: Medikamente

Um Deine Regelschmerzen zu lindern zu machen gibt es Hilfe aus der Apotheke. Der Wirkstoff Ibuprofen hemmt die Produktion der Prostaglandine, die zuständig sind für die Regelbeschwerden bzw. Regelschmerzen. Gleichzeitig verhindert er die Weiterleitung des Schmerzes an das Gehirn. Jedoch solltest Du den Wirkstoff nicht einsetzten, wenn Du Erkrankungen des Magen-Darmtraktes hast oder Leber- und Nierenfunktionsstörungen vorliegen. Auch bei allergischen Erkrankungen solltest Du auf Ibuprofen verzichten.

Medikamente, die Wirkstoffe Acetylsalicylsäure und Naproxen, stoppen die Prostaglandinherstellung (daher der Name: Prostaglandin-Synthese-Hemmer). Die beiden Wirkstoffe wirken blutverdünnend, daher kann es bei der Einnahme dieser Wirkstoffe zu einer längeren Monatsblutung kommen, auch sollten die Wirkstoffe nicht angewandt werden, bei Magen-Darm-Geschwüren, allergischen Erkrankungen, Niereninsuffizienz oder bei einer erhöhten Blutungsneigung.

Medikament Paracetamol

Der Wirkstoff Paracetamol blockiert einfach das Schmerzempfinden im Gehirn, es ist ein sehr verträglicher Wirkstoff, wenn Du einen empfindlichen Magen hast. Jedoch ist eine Kombination von dem Medikament Paracetamol und Alkohol eine sehr hohe Belastung der Leber. Allgemein gilt, dass Du den Wirkstoff nicht einnehmen darfst, wenn Du generell an einer Leberfunktionsstörung leidest. Bei sehr starken krampfartigen Schmerzen, solltest du ein Präparat wählen, dass zum Einen schmerzlindernd ist und zum Anderen krampflösend, Buscopan wäre hier der Wirkstoff.

Alternative zu chemischen Medikamenten

Alternativ zu den chemischen Mitteln die Du in der Apotheke bekommst kannst du die evtl. auftretenden Begleitsymptome wie Kopfschmerzen mit Pfefferminzöl in den Griff bekommen. Auch Magnesium-Präparate besitzen die Eigenschaft, dass sie krampflösend sind, daher entspannt sich die Muskulatur und eine Schmerzlinderung kann eintreffen.
Eine Wärmflasche kann auch zur Entspannung dienen, genauso wie ruhige Musik, Meditation, Autogenes Training, Sport, Ruhe und Yoga. Jedoch ist die Reaktion von Mensch zu Mensch unterschiedlich. Normal gilt der Grundsatz: Ausgleich = Linderung der Beschwerden! Weitere bewährte Hausmittel, wären ein Bad in Johanniskrautöl, sanfte Massage im unteren Rückenbereich (oberhalb des Steißbeines) oder auch Tees (z.B. Lindenblütentee) können Regelschmerzen und beseitigen.

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  1. Kinder-Aktuell.de schrieb

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