Die 3 beliebtesten Lauflernhilfen für Kinder

Die 3 beliebtesten Lauflernhilfen für Kinder

07. März 2026 / Andreas Kirchner

Was ist eine Lauflernhilfe?

Eine Lauflernhilfe ist heute auch als Gehfrei oder Babywalker bekannt.

Das bezeichnet ein rollbares Gestell mit einem Sitz, wo man das Kind hineinsetzen kann. Durch das Strampeln mit den Beinen kommen die Babys an den Boden und setzen die rollen des Gestells in Bewegung.

So können sich schon die kleinsten Babys, wenn sie eine gewisse Beinlänge haben durch den Raum fortbewegen. Wenn die Kleinen darauf keine Lust mehr haben, hat der Gehfrei meist einen integrierten Tisch mit Rasseln und anderen Spielsachen dran.

Seit wann gibt es die Lauflernhilfe?

Lauflernhilfen sind keine neue Erfindung. Ganz im Gegenteil. Die Geschichte reicht mindestens bis ins 15. Jahrhundert zurück. Hier wurden die Lauflernwagen aber noch Gängelwagen genannt. Das hatte den Hintergrund, dass man damals dazu gängeln sagte, wenn Jemand etwas beim Gehen führte.

Ab dem 18. Jahrhundert wurde aber das Wort gängeln negativ belegt und auch die Lauflernhilfen fanden immer weniger Beliebtheit.

Viele Kritiker finden, dass diese unnötig sind und eher gefährlich als hilfreich.

Welche Lauflernhilfen sind die beliebtesten?

Leider gibt es wie bei jedem Thema oder Artikel auch einige Kritiker.

Mediziner und Wissenschaftler fordern die Abschaffung der Gehfrei, da es sie normale physiologische Bewegungsentwicklung behindert und den Babys ein falsches Bild vorgibt, wie man läuft.

Auch Fußfehlstellungen und Muskelverkürzungen sind Dinge, die bei der Nutzung des Gerätes in Mitleidenschaft gezogen werden könnten.

Andere Stimmen sagen, dass ein Gehfrei zu gefährlich sein, da Kinder damit bis zu 10 km/h schnell durch das Haus flitzen können. Hier ist die Gefahr vor Zusammenstößen, Treppenstürze oder Quetschungen erhöht.

Ein Verbot für die Art von Lernhilfen gibt es aber bis dato nicht und sie werden auch noch von vielen Menschen gekauft und für gut befunden.

Gerade in Punkto Kinderbeschäftigung sind die Teile Gold wert, denn das Kind sitzt fest darin und kann in Ruhe mit den Rasseln oder Spielsachen spielen während die Eltern Essen kochen oder anderes im Haushalt erledigen.

Fazit:

Ob man dem Kind ein Gehfrei kauft oder nicht ist jedem selbst überlassen. Falls man sich dafür entscheidet, sollte man aber definitiv das Haus vorher sicher machen. Vor allem die Treppen müssen abgesperrt sein und alle Dinge die umkippen können sollten kippsicher gemacht werden.

Wenn euer Kleines den Dreh erstmal raushat und weiß wie man mit dem Gehfrei durch die Gegend fährt, dann ist nichts mehr vor dem Kleinen Wesen sicher.

Hier gilt immer ein Auge auf das Kind haben!

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Andreas Kirchner
Andreas Kirchner ist Herausgeber des Magazins kinder-aktuell.de. Auf unserer Seite stellen wir Eltern jede Menge Infos, Tipps, Ratgeber und Produktempfehlungen für Kinder vor. Alles was Sie über Kinder und deren Erziehung wissen sollten haben wir Ihnen hier ausführlich zusammengestellt.

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